Tour

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Nationalpark Kalkalpen MTB-Tour

Datum

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24. Mai 2008

Ort

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Windischgarsten / Oö.

Strecke

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58 km / 1.329 hm

Wetter

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Sonne, Wolken, 20 Grad                                 

Online

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25. Mail 2008

 

 

Als intensive Trainingseinheit eine Woche vor dem ersten MTB-Rennen in Bad Mitterndorf stand eine Tour im Nationalpark Kalkalpen am Programm. Am Bike war die Gegend rund um Windischgarsten für mich Neuland. Dementsprechend gespannt war ich auf das Streckenangebot. Ich wurde sehr positiv überrascht.

 

Die Tour begann bei herrlichem Sonnenschein beim Tourismusbüro Windischgarsten. Ich radelte durch den Ort vorbei an der „Blauen Sense“ zur Abzweigung ins Salzatal. Entlang des Salzabaches erreichte ich die Abzweigung zum Gasthof Patzl, kurz danach dann den Schranken, welcher den Beginn der Forststraße auf den Wurbauerkogel kennzeichnete. Jetzt ging es mittelschwer steigend vorbei an der Salzahütte bis zum Ende der Forststraße und weiter auf dem Traktorweg zu den ersten Häusern auf dem Wurbauerkogel.

 

Nach einer Hofdurchfahrt führt die Asphaltstraße zum ORF-Sender und weiter vorbei an einer Kapelle. Beim Bauernhof der Ordensschwestern begann der 22 Prozent steile Anstieg zum „Haslers Gatter“. Nach viel Müh’

und Plag’ erreichte ich den Forstschranken. Von dort ging es rechts weiter auf der Groißenalmstraße noch kurz ansteigend, bis man den ersten Blick in den Nationalpark Kalkalpen erhaschen konnte.

 

Leicht fallend bzw. leicht steigend, führte der Trail vorbei an der Groißenalm bis zum Forstschranken

Hanslreith. Jetzt begann der Anstieg zur Hanslalm und gleich danach zur Dörflmoaralm. Nach ein paar Metern war der erste höchste Punkt der Tour erreicht, und es offenbarte sich ein herrlicher Ausblick aufs Tote

Gebirge. Auf einer steil abfallenen Schotterstraße ging es dann talwärts bis zum Gasthof Zickerreith, wo ich die Hengstpass-Landesstraße erreichte.

 

Ein kurzer Anstieg führte hinauf zur Passhöhe, und nach 100 Metern erreichte ich die Abzweigung zur Egglalm. Jetzt hieß es geradeaus weiter auf einer Schotterstraße in Richtung Rosenau, und bald darauf

hatte ich eine Kreuzung erreicht, wo es auf Schotter weiterging. Nach 800 Metern begann dann ein Waldweg in die Innerrosenau, ehe ich wieder Asphalt unter die Räder nahm.

 

Vorbei am Biathlon-Zentrum wartete ein sehr langer, zäher Anstieg auf den 1.219 m hohen Imitzberg. Am Übergang zur Forststrasse Richtung Oberweng hieß es runter vom Bike. Ein großes Schneefeld bedeckte die Straße und ich stapfte durch etwa 15 cm tiefen Schnee. Kurz vor der Abfahrt gab der Schnee die Straße wieder frei. Es folgte ein langer Forststraßen-Downhill nach Oberweng.

 

Der Weg zurück nach Windischgarsten führte mich über einen Wanderweg. Die Passage „Wasserfall“ war wegen eines Fels- und Baumsturzes zwar gesperrt, was mich aber nicht daran hinderte das Bike zu schultern und damit über die großen Fels- und Baumstücke zu klettern. Nach diesem Hindernis führte ein Trail entlang des Baches weiter zur Asphaltstrasse. Diese mündete in die Hengstpass-Landesstrasse.

 

Auf Asphalt rollte ich gemütlich zurück zum Ausgangspunkt der Tour. Wieder im Ort angekommen, belohnte ich mich mit Kaffee und Topfenstrudel für die zurückgelegten 58 Kilometer und 1.329 Höhenmeter.

 

Fazit: Anfangs als 37 km Tour geplant übermannte mich wieder mal der Ehrgeiz…

        Sehr schöner Streckenverlauf mit richtig zähen Anstiegen

        Ein echter Geheimtipp für Genussbiker

 

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