Rennen

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Hausruck-Landl-Cup

Datum

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11. März 2007

Ort

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Wurzeralm / Oberösterreich

Disziplin

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Riesentorlauf

Wetter

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Sonne, 8 Grad                                                                                         

Online

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11. März 2007

 

 

Heute standen die letzten beiden Rennen zum Hausruck-Landl-Cup 2007 am Programm. Weil zum geplanten Termin am 4. März in Rußbach wegen Schneemangel nicht gefahren werden konnte, wurde das Cupfinale wieder auf die gleiche Strecke wie beim Auftakt, auf der Wurzeralm ausgetragen. Aber nicht nur die Strecke war gleich, auch das Wetter präsentierte sich wieder wie im Bilderbuch – Sonne pur und tiefblauer Himmel. Schifahrerherz was willst Du mehr…

 

Was ich „mehr“ wollte war klar – meinen Podiumsplatz in der Altersklasse, den ich mir in den ersten beiden Rennen erkämpft hatte, zu verteidigen bzw. zu verbessern. Die Ausgangslage dafür war auch gar nicht so schlecht da einer der unmittelbaren Gegner, dessen zweiten Platz ich mir krallen wollte, beim Finale nicht am Start war. Doch gegessen war die Suppe deswegen noch lange nicht. Schliesslich hatte nicht nur ich dieses Ziel in Auge gefasst, sondern gewiss auch der eine oder andere Konkurrent. Also war die Ansage für diesen Renntag ganz klar – zwei möglichst perfekte Läufe mussten her! Doch diese mussten erst mal gelingen.

 

Mental bestens vorbereitet und voll konzentriert startete ich in den ersten Lauf. Gleich in den ersten Toren spürte ich einen guten Zug am Schi. Auch das „Problemtor“, wofür ich mir eine extra-Linie zurechtgelegt hatte, passierte ich wie gewünscht. Im unteren Teil der Strecke machte ich einen kleinen Fehler der sicher einige Hundertstel gekostet hat, aber am Ende noch für Rang zwei in der Altersklasse reichte. Somit war das erste Vorhaben des Tages mit einem nahezu perfekten Lauf geglückt.

 

Der zweite Lauf dieses Tages fing gleich mit Problemen an. Wegen der zeitlich etwas überzogenen Mittagspause versäumte ich die Besichtigung der Strecke. So konnte ich diese nicht mehr befahren und musste mir den Kurs durch seitliches Abfahren des Hanges ansehen. Im Grunde war dies auch kein Problem, da die Kurssetzung vom ersten Lauf nicht zu sehr abweichte. Die Vorbereitung zum Start verlief dann auch noch ein wenig hektisch. Etwas nervös und angespannt stand ich dann am Start. Denn wieder musste alles gut klappen um auf´s Stockerl zu fahren.

 

Gleich in den ersten Toren nach dem Start kam ich nicht so richtig ins carven. Vielleicht hatte ich die vermeintlich leichte Kurssetzung unterschätzt oder mir etwas zu großen Erfolgsdruck auferlegt. Es folgten einige kleine Fehler die mich sehr verunsicherten. Erst in den letzen vier Toren vor dem Ziel begann der Schi so richtig gut zu laufen. Trotz dieser sehr duchwachsenen Fahrt sicherte ich mir vorerst wieder den zweiten Rang. Die Freude darüber währte aber nicht lange, da mir ein Vereinskollege diesen um eine lächerliche Hundertstel Sekunde wegschappte. Trotzdem war das zweite Vorhaben wieder erreicht. Diesmal mit Rang drei in der Altersklasse.

 

In der Endabrechnung der vier Cup-Rennen erreichte ich wie im Vorjahr wieder den zweiten Gesamtrang in der Altersklasse. Glücklich und zufrieden beschließe ich damit die Schirennsaison 2007. Aus geplanten neun Rennen wurden, bedingt durch Schneemangel, Absagen oder Verschiebungen und den damit verbundenen Terminüberschneidungen mit anderen Rennen, diese Saison leider nur vier.

 

Link zum Ergebnis