Rennen
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Hausruck-Landl-Cup
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Datum
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3.
Februar 2008
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Ort
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Wurzeralm / Oberösterreich
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Disziplin
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Riesentorlauf
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Wetter |
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Sonne pur, +2 Grad
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Online |
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4. Februar 2008 |
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Herrlichstes
Winterwetter mit Sonnenschein pur und besten Pistenbedingungen auf der Wurzeralm. So stellt man sich einen optimalen Renntag
vor. Am Tag zuvor sah die Welt dort oben noch ganz anders aus – Schneefall und
eine dadurch sehr weiche Piste machten eine optimale Abstimmung des Materials
für das Rennen sehr schwer. Auf das erste Rennen
bereitete ich mich wie immer in aller Ruhe vor. Die Strecke hatte ich vorher
gut besichtigt. Vor allem den neuen Steilhang inspizierte ich ganz genau um
dort eine schnelle Linie zu finden. Mit einer guten Tasse
Kaffee im Magen machte ich mich langsam an die Startvorbereitungen. Dann war es soweit:
Start in das erste Rennen des Landlcups. Die ersten Tore versuchte ich sehr rund
zu fahren um optimal auf Zug zu kommen. Kurz vor dem Flachstück fuhr ich ein
Tor dummerweise zu direkt an und kam von der Linie ab. Beim Versuch den
Fehler schnell zu korrigieren biss dann ein Ski. Flugs war ich draussen im tiefen Schnee und musste einen sehr weiten
Weg fahren um wieder in den Kurs zu kommen. Die Geschwindigkeit war
natürlich weg, was in dem flachen Stück mehr als fatal war. Im Steilhang
versuchte ich noch Zeit gut zu machen. Das gelang auch so halbwegs. Trotzdem
ärgerte ich mich im Ziel sehr über den großen Patzer der mir
schließlich den vorletzten Platz in meiner Altersklasse einbrachte. Die Devise für den
zweiten Lauf war klar - Angriff. Diesmal wollte ich mein Vorhaben unter die
ersten drei in der Altersklasse zu fahren unbedingt umsetzen. Die etwas
direktere Kurssetzung kam mir sehr gelegen. Voll motiviert stand ich am
Start. Schon in den ersten Toren kam ich gut ins Carven
und voll auf Zug. Mit großer Aggressivität versuchte ich jedes Tor optimal zu
erwischen. Die Einfahrt in den
Steilhang war perfekt. Die leichten Schläge irritierten mich kurz und daher
wechselte ich blitzschnell ein wenig die Linie. Die letzten Tore ins Ziel zog
ich voll in tiefer Hocke durch. Gleich nach dem Abschwingen blickte ich auf
die Zeittafel. Die Zeit passte! Rang 3 in der
Altersklasse und ein zufriedenes Gesicht entschädigten für den verpatzten
ersten Lauf. Ich war sehr erleichtert und zufrieden mein persönliches Ziel
erreicht zu haben. |