Event
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Herrenschitag des Schiklubs Taufkirchen
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Datum
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12.
Februar 2011
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Ort
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Hinterglemm
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Wetter |
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von Regen bis Sonne war
alles dabei |
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Online |
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16. Februar 2011 |
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Im Herbst 2010 hatte ich spontan die Idee geboren einen
Herrenschitag zu veranstalten. Die Damen unseres Dorfes praktizieren diese
Art von Schitag seit einigen Jahren sehr erfolgreich. Also war es sowieso höchst an der Zeit, auch den Männern des Dorfes (und der
Umgebung) einen Tag Freiraum zu verschaffen. Gesagt, getan – fortan wurde
fleißig Werbung für diesen Event gemacht. Leider trudelten die Anmeldungen sehr spärlich ein. Lassen die Frauen uns Männer vielleicht
nicht gerne alleine fahren? Gab es andere Gründe? Egal, gefahren wird auf
alle Fälle hieß die Devise!! Am Tag X trafen dann doch 38 wackere Männer ein. Die
hatten dafür viel Platz im großen Bus. Die Fahrt nach Hinterglemm begann bei
heftigem Regen. Dieser Umstand veränderte sich auch bis knapp vor Saalfelden
nicht. Erst bei der Einfahrt ins Glemmtal wurde es immer heller und der Regen
hörte fast auf. In Hinterglemm angekommen, besorgte ich gleich die
Skipässe und teilte diese an die Herrschaften aus. Danach hatte ich den meisten Organisationsstress hinter
mir und konnte mich voll und ganz auf meinen Schitag konzentrieren. Dieser begann dann kurz vor 10 Uhr.
Ich konnte es auch kaum mehr erwarten, die nagelneuen
Fischer-Latten zu fahren. Endlich oben am Berg angekommen erwartete mich
Schnee vom Feinsten. Auch wenn der Blick auf die Südhänge gar nicht so gut aussah. Die Wärme und der Regen hatten den Pisten auf
der Sonnenseite des Schigebietes schon arg zugesetzt. Aber auf der Nordseite war alles Bestens und so
carvte ich gleich am steilsten Hang los. Dieser präsentierte sich dazu auch
noch unverspurt. Skiherz, was willst du mehr… Nach der zweiten Bergfahrt traf ich auf einige Kameraden
aus dem Bus. Da sich keiner so wirklich im Schigebiet auskannte, übernahm ich
die Tätigkeit des Skiguides. Diese Aufgabe bin ja gewöhnt und mache das ja auch sehr gerne. So düsten wir bis zur Mittagspause
bei Sonnenschein zwischen Zwölferkogel, Westgipfel und Schattberg über die
Pisten. Da die Mittagspause von den Kollegen für meine Begriffe
etwas zu lange ausfiel, machte ich zwei Abfahrten alleine. Danach vereinte
sich die Gruppe wieder. Nachmittags wurden die Pisten in Talnähe schon sehr sulzig. Dieser Umstand ließ uns nochmals eine
Nachmittagpause einlegen. Die Sonne und die steilen Pisten ganz oben ließen
mich nur ganz kurz ruhen. Den Kollegen waren Hopfensaft und Gemütlichkeit
lieber und so fuhr ich alleine weiter. Um die tollen Pisten und vor allem die neuen Skier so
richtig auskosten zu können wollte ich bis Liftschluss fahren. Um 16.28 Uhr
checkte ich ein letztes Mal an der Talstation Zwölferkogel ein. Somit hatte
ich diesen spät begonnenen Skitag optimal ausgenutzt. Nach dem Verstauen der Ski und
Schuhe im Bus gings auf zum Aprés-Ski. Dieser begann sehr zäh, steigerte
sich, unter Einfluss einiger Schnapsrunden, bis zur Abfahrt des Busses um 19
Uhr noch mächtig. Es fanden
sich alle Herren pünktlich wieder im Bus ein. Wir verließen Hinterglemm mit
einem gerissenen Kreuzband, einigen feucht-fröhlichen Gesichtern und den
einstimmigen Beschluss die Sache nächstes Jahr zu wiederholen. Die Heimfahrt verlief problemlos, sodaß wir um 22.15 Uhr
wieder das heimatliche Taufkirchen erreichten. Fazit: Gelungener Auftakt des Herrenschitages Wetter wurde
von Stunde zu Stunde besser (wenn Englein
reisen…) Wiederholung
folgt 2012 |