Event
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Schiopening
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Datum
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01.
– 03. Dezember 2006
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Ort
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Ischgl
/ Tirol
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Wetter |
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überw. sonnig, bis 5 Grad |
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Online |
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5. Dezember 2006 |
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Trotz des akuten Schneemangels
in den Alpen Anfang Dezember machten sich meine Frau Regina und ich keineswegs Gedanken, ob wir
deswegen den Weg nach Ischgl zum Saisonopening
nicht antreten sollten. Im Gegenteil – voller Vorfreude
auf das Wochenende machten wir uns am Freitag gegen halb drei auf die Reise. Nach vier Stunden fahrt
erreichten wir unser Ziel und sahen - Schnee. Zwar nur auf den Bergspitzen, aber immerhin. Im Tal war es
nur angezuckert und die Talabfahrten zeigten sich grün statt weiss. FREITAG, 1.12.2006: Nach dem Bezug unseres Appartements
im „Grafspitz“ war es für den Aprés-Ski in der „Trofana Alm“ leider schon zu spät. Deshalb war der
„Kuhstall“ unser erstes Ziel des Abends. Im extrem dichten Gedränge gelang es
uns doch noch irgendwie bis in den hintersten Winkel des Lokals zu gelangen.
Dort trafen wir dann einige Leute aus der „SHG-Ischgl“.
Im Laufe des Abends wurden auch noch einige andere Bekanntschaften
geschlossen. Gegen halb elf wechselten Regina und ich dann in die „Tenne“, wo gottlob viel
weniger Gedränge herrschte. Aber irgendwie kamen wir dort nicht so recht in
Tanzlaune und beschlossen gegen ein Uhr das Bett dem Partytreiben
vorzuziehen. Ausserdem wollten wir ja am nächsten
Tag auf die Piste. SAMSTAG, 2.12.2006: Der erste Blick um acht Uhr aus
dem Fenster zeigte herrlichen Sonnenschein. Also lautete das Motto für den heutigen Tag „aufi aufm Berg“. Noch schöner als die Sonne war der
Umstand, dass der Tagesskipass wegen „der nicht optimalen
Schneebedingungen“ wie es hieß, gratis ausgegeben wurde. Mit großer Vorfreude schwebte ich mit der Fimbabahn der Idalpe entgegen.
Je höher es hinaufging, umso weißer wurde die Umgebung. Am Berg angekommen
schnallte ich die nagelneuen Skier an. Nach den ersten kurzen Schwüngen war
ich dann schon beim Sessellift. Dann war es soweit – die erste Abfahrt dieser
neuen Saison stand an. Die Piste zeigte sich in optimalem Zustand und ich
vergaß schnell alle Ängste wegen von Steinen zerkratzen Skiern. Völlig
alleine auf der Piste carvte ich zurück zum Lift.
Ein super Gefühl!!! Dreimal düste ich die lange Piste nonstop hinunter, ehe
ich dann die nächste der insgesamt sechs offenen Pisten in Angriff nahm. Nach
und nach wurde es dann aber auf den Pisten immer voller. Alle wollten das
gleiche – bei Bilderbuchwetter mit tiefblauem
Himmel und Sonne pur skifahren!!! Regina zog es vor ein wenig
länger im Tal zu bleiben und kam erst gegen Mittag auf den Berg. Da die Pisten ziemlich voll waren und
die Warteschlange an den drei geöffneten Sesselliften immer länger wurden, beschlossen wir im Idalpe-Restaurant unser Mittagsmahl einzunehmen. Doch
nicht nur auf den Pisten war zu dieser Zeit alles voll, sondern auch in der
Futterstelle. Nachdem wir mit Müh und Not einen
Sitzplatz fanden, wartete ich dann
noch eine geschlagene Stunde auf meinen geliebten Kaiserschmarren. Es
herrschte wegen der Menschenmassen das pure Chaos. Nach dem Essen wagten wir dann
die Abfahrt zur Mittelstation der Padratschbahn.
Überraschenderweise war diese Piste in einem noch besseren Zustand als die
dicht bevölkerten ganz oben. Völlig alleine auf der Piste fuhren wir bis zur
Gondelbahn. Die letzten Meter mussten wir zwar zu Fuß zurücklegen was aber zu
verschmerzen war. Gegen halb vier ging dann dieser erste herrliche
Skitag zu Ende und wir schwebten in der Gondel ins Tal. Nun folgte Teil zwei
eines üblichen Ischgl-Tages: der Aprés-Ski in der „Trofana Alm“. So früh wie noch nie, nämlich schon um halb
fünf, betrat ich den Tempel der Glückseligkeit. Die Menschenmassen vom Berg
waren nun auch wieder ins Tal gezogen und sorgten für ein nahezu unmögliches
Durchkommen. Dennoch schaffte ich es bis zum Stammplatz. Die Stimmung war wie
immer am Höhepunkt und der „Jet Hans“ in Hochform. Mit einigen Freunden aus
der SHG wurde dann bis zum Ende des Aprés-Ski
fröhlich gefeiert. Wie es sich eben in Ischgl gehört. SONNTAG, 3.12.2006: Das frühe Ende des ersten
Skitages am Samstag hatte natürlich einen Hintergrund. Denn heute wollte ich
unbedingt der Erste am Berg sein. Deshalb kroch ich schon um halb acht aus
den Federn, frühstückte in Windeseile und stampfte durch das großteils noch
schlafende Ischgl zur Fimbabahn. Wieder wurde die
Skikarte gratis ausgegeben, was meine ohnehin gute Stimmung gleich noch
besser machte. Ich war dann aber doch etwas zu früh dran
und musste fünf Minuten auf die Öffnung des Drehkreuzes warten. Dafür war ich dann der absolut Erste und
Einzige weit und breit in der Fimbabahn. Nur am
Berg oben schaffte ich mein Ziel dann doch nicht ganz. Mit der Silvrettabahn
waren gleichverrückte wie ich kurz nach halb neun auf der Piste. Trotzdem
schaffte ich es schlussendlich ganz alleine die top
präparierte und frisch (künstlich) beschneite Piste ganz alleine zu geniessen. Dieses Glück hatte ich dann gleich dreimal.
Herrlich!!! Regina wollte es heute auch
wissen und kam schon kurz nach zehn auf die Idalpe.
Wir wechselten auf die Schweizer Seite der Silvretta Arena.
Die erste Piste dorthin war zwar nicht so optimal, dafür die zweite die geöffnet war dann umso mehr.
Die Mischung aus Natur- und Kunstschnee staubte bei jedem Schwung auf. Die Sonne ließ sich auch immer
wieder durch den etwas bewölktem Himmel blicken. Mittag fuhren wir wieder auf
die Ischgler Seite zum Essen. Heute waren wesentlich weniger Leute auf den
Pisten und im Restaurant. Nach dem Essen nahmen wir noch
mal alle vier geöffneten Pisten mehrmals unter die Skier. Eigentlich wollten wir um halb
drei im Tal sein aber das Skifahren machte so viel Spaß, dass wir um eine
halbe Stunde verlängerten. Die letzte Abfahrt führte dann wieder zur
Mittelstation der Padratschbahn und weiter mit der
Gondel ins Tal. Der einsetzende Föhn sorgte für Frühjahrs-Skilauf und das
Anfang Dezember!!!! Um halb vier hieß es Abschied
von Schnee, Pistenspaß und Ischgl zu nehmen. Die Heimfahrt verlief ohne Probleme. Um halb acht waren
wir wieder daheim gelandet. Ein tolles Skiwochenende hatte sein Ende. Fazit: Traumwetter und Pistenspaß
pur Sehr gute Pisten trotz allgemeinem
Schneemangel Dickes Lob an die Silvretta Seilbahn
AG für die Gratis-Skipässe – so billig war Ischgl noch nie :-)) Leider vergaß ich zuhause die
Speicherkarte für die Digicam – daher leider keine
Bilder Zum Ending
geht’s natürlich wieder ins „gelobte Land“ |