Event
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Schiwoche
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Datum
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23.
– 30. Jänner 2010
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Ort
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Ischgl
/ Tirol
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Wetter |
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Sonne, Schneefall, Kälte bis -17 Grad |
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Online |
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3. Februar 2010 |
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Nach einem
grandiosen Saisonauftakt am letzten Novemberwochenende 2009, stand nun die
traditionelle Skiwoche
in der letzen Jännerwoche in Ischgl am Programm. SAMSTAG.
23.01.10: Mit einer
Gruppe von 10 Personen startete ich um 12.30 Uhr ins gelobte Land. Nach etwas
mehr als vier Stunden
Fahrt erreichten wir unser Hotel „Panorama“ in Ischgl. Sabine, die Besitzerin
des Hotels, hätte uns bereits
früher erwartet. Nach dem
Bezug der Zimmer machten wir uns alle auf den Weg zum Aprés-Ski in der
„Schatzi-Bar“. Dort wurde mehr oder weniger kräftig auf die bevorstehenden
Tage in Ischgl angestoßen. Ich hielt mich vornehm zurück um
am nächsten Tag topfit auf die Piste zu kommen. Deshalb endete dieser Abend
auch nach dem Abendessen sehr zeitig im Bett. SONNTAG,
24.01.10 Mit dem
ersten Skitag begann auch wieder der übliche Ischgl-Morgenzeitplan: -
7.15
Uhr - Aufstehen -
7.30
Uhr - Frühstücken -
8.30
Uhr – Pardatschgradbahn -
Pardatschgradabfahrt
2-3x nonstop Die erste
Abfahrt des Tages begann, wie üblich auf der Pardatschpiste, bei herrlichem
Sonnenschein. Wie immer
wurde gleich vom ersten Meter weg Vollgas gegeben. Als erster unserer Truppe
schwang ich nach wenigen
Minuten im Tal ab. Die nächsten zwei Run´s ging ich dann eher gemütlich an. Ein fixer
Bestandteil jeder Ischglwoche ist auch die Rennpiste. Doch wie jedes Jahr
gelang es mir auch heuer nicht meinen Kumpel Peter zu schlagen. Er ist und
bleibt dort Champion. Die Mittagsrast führte uns auf die Paznauner Taja. Am
Nachmittag wurde weiterhin Vollgas gegeben und die schönsten Pisten in Ischgl
unter die Skikanten genommen. Wegen des relativ wenigen Schnee´s und der
daher eisigen Pisten waren gute Kanten auch dingend
nötig. Der traditionelle Abschlusstrunk am Berg fand mit Heißer Schoko im
Alpenhaus statt. Wieder im
Tal abgeschwungen brachte ich zuerst die Skier in den sicheren Skikeller des
Hotels. Raus aus den Skischuhen, rein in die Tanzschuhe und ab zum Aprés-Ski.
Der weitere Abend fand im Kuhstall seine Fortsetzung,
endete aber zu einer gesitteten Zeit im Bett. MONTAG,
25.01.10 Entgegen
der Wettervorhersage strahlte auch heute früh wieder die Sonne auf die
Bergspitzen. Ein herrlich schöner Skitag kündigte sich somit an. Es galt
keine Zeit zu verlieren, das Frühstücksweckerl schneller zu kauen um rasch
auf den Berg zu kommen. Nach den
üblichen Hangbefahrungen am Vormittag, wurde im Pardoramarestaurant die
Mittagsrast verbracht. Nachmittags wurden die Hänge am Gampen getestet. Der
Pistenausklang fand wieder im Pardorama statt. Die letzte Abfahrt des Tages
führte wie immer über die Pardatschpiste und dem Prennerhang. Während
der harte Kern der Speedtruppe wieder in der Schatzi-Bar feierte, führte mein
Weg zu einer kurzen
Regenerationspause in die Sauna. Wer in Ischgl schwitzen möchte muss aber
nicht unbedingt in die Sauna
sondern kann dies auch in den Aprés-Lokalen haben…dies hier nur als kleiner
Hinweis. Das
Abendprogramm begann in der, wieder einmal sehr vollen, „Trofana Alm“. Danach
ein kurzer Rundgang im noch vollerem „Kuhstall“. Zwischendurch gemütlich
Essen, weiter in die „Tenne“ und gegen 2 Uhr ins Bett. DIENSTAG,
26.01.10 Voller
Tatendrang und topmotiviert rückte ich als erster zum Frühstück aus. Es
dauerte eine ganze Weile bis der Rest
der Truppe kam – warum nur?... Spuren der Nacht zuvor?... Bis zum
Abmarsch zur Gondel war die Speedgruppe aber wieder frisch und munter.
Genauso wurde dann auch den ganzen Tag über gefahren. Mit Ausnahme der
Mittagspause, die etwas länger als sonst, auf der Paznauner
Taya gemacht wurde. Der Nachmittag war dann wieder von carven ohne Ende
geprägt. Das
Abendprogramm wurde wegen der TV-Übertragung des Nachtslaloms in Schladming
geteilt. Nach der Piste ging
es auf ein, zwei „Abschwungweizen“ in die Schatzi Bar. Danach wurde relaxt,
TV geschaut und anschließend
wurden noch Niki Stadl und Toni´s Aprés-Bar besucht. MITTWOCH,
27.01.10 Kurz vor
halb neun Uhr wurde an der Pardatschgratbahn eingecheckt. Neben uns warteten,
für diese Zeit, bereits ungewöhnlich viele Skifans vor dem Rolltor. Geht
abends niemand mehr aus…?? Es war ein
Hochgenuss über die sonnigen Pisten zu brettern. Bis Nachmittag hielt dieses
Traumwetter auch an, ehe es
dann immer mehr zu schneien begann. Die Sicht bei der letzten Abfahrt war
bereits sehr schlecht. Der
Aprés-Ski fand diesmal in der großen Gruppe im Niki-Stadl statt. Wir verzogen
uns in ein gemütliches Eck wo auf den abgelaufenen Skitag angestoßen wurde.
Sehr spät nach Mitternacht war dann Sperrstunde. DONNERSTAG,
28.01.10 Zu
behaupten, heute frisch und munter am Frühstückstisch gesessen zu sein wäre
arg übertrieben. Aber ich hielt
mich tapfer und trank zur Aktivierung der Lebensgeister eine Überlebenstasse
Kaffee mehr. Angesichts
des Wetters, es schneite ohne Ende, wäre es eine gute Option gewesen etwas
länger im Bett zu
bleiben. Doch erstens gibt´s das in unserer Gruppe nicht und zweitens ließ
die Aussicht auf frischen Pulverschnee
diesen Gedanken schon gar nicht aufkommen. Am
Pardatschgrat angekommen wurde die schlechte Sicht zum Kriterium. Dazu kamen
noch bis zu 25 cm hohe
angewehter Schneezungen. Das Navigationssystem wurde kurzerhand von
Augensicht auf Beingefühl umgestellt
und so konnte es losgehen. Der frische Schnee staubte auf und es machte
riesigen Spaß ein kleinwenig
Tiefschneefeeling zu haben. Am zweiten Run versuchten wir eine
Tiefschneeabfahrt im Velilltal. Leider klappte das nicht so ganz nach Wunsch.
Dafür war die reguläre Skipiste nahezu unberührt. Wie auf Wolken schwebte man
auf dem weichen Pulverschnee. Das Abenprogramm führte wieder durch die
Stammlokale in Ischgl und endete wieder seeehr spät… FREITAG,
29.01.10 Mein etwas
trüber Blick am Frühstückstisch war nicht nur Folge des nicht allzu langen
Schlafes, sondern auch sehr mit der Wehmut des letzten Skitages in Ischgl
behaftet. Ein Blick aus den Fenster des Frühstückraumes ließ mit Sonne
beschienene Berggipfel erkennen. Ein herrlich schöner Skitag kündigte sich
an. Ein
letztes mal wurde pünktlich um 8.30 Uhr an der Pardatschgratbahn eingecheckt.
Die erste Abfahrt ins Tal dürfte
knapp an der Rekordzeit von 5 min 30 gekratzt haben. Jedenfalls war ich der
Erste, der an diesem Morgen am Prennerhang abgeschwungen hat. Die zweite
Abfahrt wurde dann etwas gemütlicher angegangen. Bis Mittag wurde weiter
Speed- und Genussskiing betrieben. Beendet
wurde der Skitag bei einer gemütlichen Tasse heißer Schoko in der Paznauner
Taja. Die allerletzte Talabfahrt für mich in dieser Schiwoche wurde ebenfalls
sehr gemütlich absolviert. Es folgte
eine zweistündige Regenerationspause in der ich meinen leichten Halsinfekt
mit Tee bekämpfte. Einem
kurzen Besuch in der Hexenküche (eher laue Stimmung), folgte ein längerer
Aufenthalt im Kuhstall ehe in der Tenne ein laaanger,Abend und auch meine
Stimme endgültig zu Ende gingen… SAMSTAG,
30.01.10 „…du bist
bei Tag und bei Nacht bereit, schlafen geh´n wir nur für ganz kurze Zeit…“ –
diese Textzeile aus der Ischgl-Hymne
„Ischgl, du mein Traum“ habe ich den letzten drei Nächten in die Tat
umgesetzt. Eine
Stunde Tiefschlaf genügte um früh morgens ab 7 Uhr die letzten Sachen in den
Koffer zu packen, duschen, frühstücken, Skisachen einpacken, alles im Auto
verstauen, Zimmer bezahlen und auf eine geniale Ischglwoche zurückzublicken. Ausgespannt,
geschlafen und regeneriert wurde dann im Auto. Einige Staus auf der Heimfahrt
verlängerten die Erholungsphase. Nach knapp 6 Stunden hatte uns die Heimat
wieder. Fazit: In Ischgl gelassen –
einiges an Kraft & Kondition (manchmal gut ein Sportler zu sein…) Aus Ischgl mitgenommen – eine dicke
Erkältung Ischgl-Pause bis zum Ending im Mai
2010 |