Rennen
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Dingbergrennen
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Datum
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9.
September 2006
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Ort
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Grieskirchen
/ Oö.
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Strecke
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4
km / 150 hm
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Wetter |
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Sonnig, 24 Grad |
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Online |
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10. September 2006 |
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Endlich wieder mal ein Rennen ohne weite Anreise, hohem Startgeld
oder vielen fremden Menschen um mich. Der Radclub Grieskirchen führte das „1.
Dingbergrennen“ durch. Vom Gasthaus Gruber in Dingbach führte die Strecke
über die steile, mit Serpentinen gespickte Asphaltstrasse danach eher flach
bis zur „Jagers Mostschank“. Konkret 4 Kilometer
und etwa 150 Höhenmeter. Also hinhalten ohne Ende war angesagt. In den Tagen zuvor befuhr ich den Bergabschnitt zweimal
mit dem Rennrad. Am Tag vor dem Rennen montierte ich extra die schmalen
Reifen auf das Mountainbike um zu testen ob damit eine schnellere Zeit berauf
möglich wäre. Die Testfahrt brachte zwar die gleiche Zeit wie mit dem Rennrad
aber mit mehr Plagerei. Entweder lag es am
Gegenwind oder am höherem Gewicht des Mountainbikes.
Egal. Ich entschloss mich doch mit dem Rennrad das Rennen in Angriff zu
nehmen. Wie bestellt strahlte am Renntag die Sonne vom Himmel. Im
stetigen Gegenwind radelte ich zum Aufwärmen die 12 Kilometer von Taufkirchen
nach Dingbach. Dort traf ich dann auf viele bekannte Gesichter, montierte die
Startnummer 8 auf´s Bike
und fuhr noch einige Minuten locker ein. Dabei übersah ich fast die Zeit. Der
Fahrer der vor mir startete, machte sich gerade für seinen Einsatz fertig.
Gestartet wurde im Minutentakt. Exakt um 14.08 war ich an der Reihe. Beim wegfahren
klickte der Schuh nicht gleich in das linke Pedal ein. Erst nach zwei, drei
Versuchen klappte es. Ich beschleunigte gleich ordentlich um mit gutem
Schwung die erste Kehre zu erreichen. Der Tritt wurde bald schwerer. Deshalb
schaltete ich gleich auf das zweite Ritzel hinauf. Im Training legte ich mir
für den 11%igen Anstieg bestimmte Geschwindigkeiten fest. Zwischen der ersten
und zweiten Kehre lag das Tempo schon über der festgelegten Marke. Bei der
zweiten Kehre überholte ich den vor mir gestarteten Fahrer. Bis zur vierten und letzten Kehre lief es viel besser als
im Training. Nach knapp vier Minuten war der Anstieg bezwungen. Nun begann
der flachere Abschnitt der Strecke. Vor mir tauchte eine Fahrerin auf, die
ich rasch überholen konnte. Leichter Seitenwind machte sich bis zur
Abzweigung zum Ziel bemerkbar. Durch einen, nach der Abzweigung, postierten
Streckenposten der Feuerwehr war ich ein wenig irritiert ob ich die
Abzweigung nehmen muss oder nicht. Aber der Wegweiser zur Mostschank war eindeutig.
Durch diese Unsicherheit ließ ich dort leider einige Sekunden liegen. Vom
Rückenwind angetrieben, ging es mit teilweise über 40 Km/h in Richtung Ziel.
In einer Walddurchfahrt nahm ich etwas Tempo heraus. Kurz vor dem Ziel setzte
ich noch mal kraftvoll zum Sprint an. Ziemlich ausgepumpt beendete ich dieses Rennen. Etwas
überrascht war ich von meiner Zeit. Mit 7,55 Minuten markierte ich bis fast
zum Ende des Rennens die Bestzeit. Zwei Fahrer flogen knapp, aber eben doch
schneller als ich, die Strecke herauf. Insgesamt kamen 33 Radler ins Ziel. Natürlich freute ich mich sehr über den erreichten 3. Rang,
der mit einem 6er Tragerl Bier als Preis belohnt
wurde. Nachdem ich kein Biertrinker bin und die 6 Flaschen am Rennrad auch
schwer zu transportieren gewesen wären, reichte ich die Hopfengetränke an
meine 24h-Radkollegen Franz und Fred weiter. Mit dem Rennrad ging es dann
über einen längeren „Umweg“ wieder nach Hause. Fazit: Tolle, gelungene Veranstaltung des RC Grieskichen Schneller
und müheloser den Berg bezwungen als im Training Knackiges
Bergrennen am Ende der Saison Form
weiterhin noch gut |