Rennen

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Bezirksmeisterschaft

Datum

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8. Februar 2009

Ort

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Kronberg / Attersee

Disziplin

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Riesentorlauf

Wetter

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Schneefall, +1 Grad                                                                  

Online

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8. Februar 2009

 

 

Selten aber doch gibt es Sonntage an denen sich ein freiwilliges, frühes Aufstehen gar nicht lohnt. Genau so ein Sonntag war heute. Dichter, nasser Schneefall und ein Rennen auf einem mir gänzlich unbekannten Berg.

Bereits die Anfahrt auf den Kronberg am Attersee gestaltete sich schwieriger als gedacht. Nicht nur die, zur

gar nicht mehr so frühen Morgenstunde, nicht geräumten Strassen sondern auch die verzweifelte Suche nach dem Skilift am Kronberg verlangten vollste Konzentration.

 

Endlich am Kronberg angekommen, stand ich vor keinem Berg sondern einem kurzen Hügel mit Scheppift. Dementsprechend kurz war dann auch die Rennstrecke. Die Organistatoren hatten wohlweislich zwei Durchgänge geplant.

 

Auch am Kronberg schneite es dicht und vor allem sehr naß! Also packte ich die Rennskier auf die Schultern und brachte diese erst mal an den Start. Nach einer sehr kurzen Streckenbesichtigung verkroch ich mich mit klatschnasser Kleidung ins Gasthaus. Erst kurz vor dem Start fuhr ich mit dem Schlepplift hinauf. Kurz noch aufgewärmt, die Skier nochmal kurz durchgewachst und ab ins Starthäuschen.

 

Voll konzentriert startete ich in den ersten Durchgang. Durch den weichen Schnee war bereits am dritten Tor eine kleine Grube entstanden. Ich versuchte diese Grube aussen zu umfahren und kam dadurch von der Ideallinie ab. Diese fand ich bis zur Zieldurchfahrt auch nicht mehr so recht. Schon während der Fahrt merkte ich, daß dieser Lauf wohl abzuhaken ist. Genauso war es dann auch. Meine Rennzeit war zum Glück aber nicht die allerlangsamste in der Alterklasse.

 

Die Vorbereitung auf den zweiten Durchgang fand wegen des anhaltenden Schneefalls wieder im Gasthaus statt. Ein ausgedehntes Mittagessen sollte Vorbereitung genug sein. Diesmal fuhr ich ein wenig früher an den Start um den neu gesteckten zweiten Durchgang zu inspizieren. Dies war schnell geschehen und so wartete ich im dichten Schneefall auf meinen Start.

 

Unter dem Motto „neues Rennen, neues Glück“ startete ich in den zweiten Durchgang. Diesmal lief es von Anfang an besser und ich kam gut ins Fahren. Der Kurs war im Gegensatz zum ersten Durchgang flüssiger gesteckt und kam mir deshalb mehr entgegen. Kurz vor dem Ziel stoppte der nasse Schnee zweimal die Skier wie bei einer Notbremsung. Also wieder nix mit einer guten Zeit dachte ich mir. Dabei war die Rennzeit gar nicht soo schlecht wie ich dachte. Trotzdem reichte es in der Endabrechnung nur zu Rang 8 und damit zum vorletzten Platz in meiner Altersklasse.

 

Alles in allem war das heute ein besch… Renntag. Hätte ich heute besser doch im Bett bleiben sollen…???

 

Fazit: Schlechtestes Wetter und Rennen seit langem

        Trotzdem wieder ein Tag im Schnee

        Kronberg und Rennen schnell abhaken und aus dem Gedächtnis streichen