Rennen

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Hausruck-Landl-Cup

Datum

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8. März 2009

Ort

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Rußbach

Disziplin

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Riesentorlauf

Wetter

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Sonne, bis 6 Grad                                                                    

Online

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8. März 2009

 

 

Genauso wie beim Auftakt des Hausruck-Landlcups im Jänner auf der Wurzeralm, präsentierte sich das Wetter zu den beiden Finalläufen in Rußbach von seiner schönsten Seite. Herrlicher Sonnenschein und frischer Pulverschnee am Morgen ließen den letzten Renntag in dieser Saison sehr gut beginnen.

 

Da wir schon zeitig in Rußbach eintrafen, blieb für die Vorbereitung auf das Rennen sehr viel Zeit. Diese nutzte ich um die Strecke in aller Ruhe zu besichtigen. Danach gab´s wie immer die obligate Tasse Kaffee. Wieder zurück im Startgelände präparierte ich noch kurz die Rennlatten. Durch die sehr kurz gehaltenen

Startintervalle musste ich diesmal nicht allzu lange auf den Start ins 3. Rennen des Landlcups warten.

 

Mit einem guten Gefühl für das Rennen ging ich an den Start. Durch eine Rennunterbrechung musste ich noch etwas warten ehe ich die Startfreigabe bekam. Mit kräftigen Stockschüben eröffnete ich mein Rennen. Die ersten Tore des Kurses waren eine reine Gleitpassage. Ich versuchte die Skier so wenig wie möglich aufzukanten. Mit relativ hoher Geschwindigkeit hatte ich das Gleitstück absolviert. Nun begann der Tanz zwischen den Toren.

 

Gleich vom ersten Tor an kam ich aus irgendeinem Grund nicht dicht genug an die Stangen heran. Die Piste war zwar stellenweise sehr glatt, das mich aber dank der scharfen Kanten nicht aus der Spur brachte. Auch der Zug am Ski war nicht so wie er sein sollte. Insgesamt war ich einfach zuwenig aggressiv im Kampf gegen die Zeit. Vermutlich war der Ausfall in der Ortsmeisterschaft noch unbewusst irgendwo gespeichert.

 

Problemlos bewältigte ich auch die letzten Tore bis ins Ziel. Als der Zielsprecher meine Rennzeit von 53.03 Sekunden durchgab, hielt ich diese Zeit für relativ gut. Erst der Blick auf die Zeitanschlagtafel zeigte, dass meine Rennzeit nur für ein eher durchschnittliches Ergebnis reichte. Leichter Frust machte sich in mir breit.

 

Im zweiten und letzten Rennen dieser Skisaison gab es nur eine Devise – Totalangriff !

 

Die Besichtigung der Strecke war schnell erledigt, da nur einige Tore leicht umgesetzt wurden. Der Kurs war nun flüssiger und schneller zu fahren als im ersten Rennen. Darauf stellte ich mich auch mental ein und wollte diesmal alles besser machen als im verkorksten Rennen zuvor.

 

Mit vollem Biss und hochmotiviert stand ich am Start. Drei, zwo, eins, ab –  mit Schlittschuhschritten versuchte ich gleich eine gutes Tempo für das Gleitstück zu erreichen. Die Skier legte ich sehr flach in den Schnee. Geschmeidig carvte ich um die Tore. Bis unmittelbar vor dem ersten Tor im steileren Stück blieb ich tief der Hocke.

 

Diesmal erwischte ich die Tore viel enger. Die Piste hatte bereits leichte Wannen da es Mittags wärmer wurde. Also musste ich sowieso versuchen in diesen Spuren zu bleiben. Zwei, drei Tore berührte ich leicht. Der Zug am Ski war spürbar besser als zuvor. Kurz vor dem Ziel dann eine kleine Unsicherheit, die ich aber sofort wieder korrigieren konnte.

 

Das letzte Tor noch kurz berührt überquerte ich die Ziellinie. Gespannt wartete ich auf die Zeitansage. 51,93!

Ein Gefühl der Zufriedenheit diesmal ein gutes Rennen gefahren zu haben machte sich im mir breit. Die Zeittafel bestätigte das dann auch. Platz 4 in meiner, mit starker Konkurrenz besetzten, Altersklasse 1.

 

Für mein allerletztes Rennen in dieser Altersklasse hätte ich mir sehr gerne noch einen Stockerlplatz gewünscht. Aber dafür war diese Rennsaison einfach zu durchwachsen und die Mitstreiter besser – Basta!

 

Aber nächstes Jahr wird alles anders und starte in der Altersklasse 2 wieder voll durch…

 

Fazit: Super Skiwetter

        Gut gesteckter Kurs

        Erstes Rennen Flop – zweites Rennen Top

        Wichtiger als alle Ergebnisse ist, die Saison unverletzt überstanden zu haben!!!!